30. Juli 2015

DIY: Aus Langweilig wird Bunt

Ich war mal wieder bei IKEA weil ich ganz dringend etwas brauchte (ja auch Teelichter...ohne darf man ja einen IKEA nicht verlassen). Dabei stolperte ich über einen Flechtteppich, der dann irgendwie in meinem Einkaufswagen gelandet ist...unglaublich, aber wahr...so was passiert manchmal, sehr mysteriös!


Wie auch immer, auf jeden Fall fand ich den Teppich dann zu Hause bei realer Betrachtung doch irgendwie stinklangweilig und etwas fad. Und da ich gerade irgendwie im Kreidefarbe-Fieber feststecke, suchte ich mir ein paar hübsche Farben aus und pinselte fröhlich drauf los.


Und mit ein bisschen Farbe sieht es doch gleich viel fröhlicher aus, oder?




Folgende Materialien braucht ihr für dieses DIY:
Und natürlich war die Kamera bei dieser Malaktion wieder dabei ;-) (mit hübscher Musikuntermalung, das Ohr schaut ja schließlich mit...und es ist Wahnsinn, wie schnell ich malen kann, oder?).


Feel inspired, viel Spaß beim Nachmachen.

Liebe Grüße, eure


23. Juli 2015

DIY: Shabby Chic Kommode (aus Alt mach Neu)

Meine alte Hemnes-Kommode hat schon einige Jahre auf dem Buckel und schon bessere Zeiten gesehen. Sie ist wirklich nicht mehr hübsch und passte nun auch nicht mehr so recht in mein neues Arbeitszimmer.


Bevor ich mit dem Streichen beginnen konnte, musste ich zunächst das gute Stück etwas anschleifen, damit später die Kreidefarbe auch gut auf dem Holz hält.


Danach griff ich entschlossen zu Pinsel und Kreidefarbe und frischte das gute Stück wieder etwas auf. Da ich das ganze aber nicht nur in Weiß streichen, sondern die Schubladen etwas hervorheben wollte, wühlte ich in meiner Geschenkpapiersammlung. 


Und tatata, dort habe noch ein hübsches vom Depot gefunden. Leider hatte ich nur noch ein paar kümmerliche Reste und konnte die Schubladen nicht komplett mit dem Papier bearbeiten. 


Hin und her überlegt und dann beschlossen, ich könnte ja so tun, als ob die Farbe (vom Geschenkpapier) schon etwas abgeblättert ist. 

Beherzt das Papier in grobe Stücke gerissen (gibt schönere Übergänge) und dann das ganze (ja wer hätte das gedacht) in meiner Lieblingstechnik (Fototransfertechnik) auf den Schubladenfronten verteilt.


Dafür das Papier und die zu beklebende Stelle auf der Schublade mit dem Transfer-Medium einstreichen, das Papier auflegen und gut andrücken und Luftbläschen und Falten mit einem Küchentuch herausstreichen.

Das ganze dann laut Herstellerangaben trocknen lassen und dann beginnt der spaßige Teil.


Es hat ein bisschen was von Rubbellos, nur das man kein Geld gewinnen kann ;-) 

Die Papierschicht wird zunächst mit etwas Wasser angefeuchtet und dann fröhlich abgerubbelt, bis die Farbe des Geschenkpapiers sichtbar wird.
Ich bin dann mit dem Schleifpapier noch mal drüber gegangen um die Übergänge schöner hervorzuarbeiten.
Am Schluss mit einem Klarlack noch mal drüber gehen. Fertig.

Und so schaut meine "neue" Kommode nun aus...









Die Anleitung findet ihr hier auch noch mal in Videoform: https://youtu.be/Tq6axlQSEWg

Viel Spaß beim Video und beim Aufpimpen eurer Kommoden.

Ich finde, das die Kommode nun viel besser in mein neues Arbeitszimmer passt, oder was meint ihr?

Stay creative und liebe Grüße








Follow

22. Juli 2015

Mein Balcony-Opening...endlich!!!

Unglaublich aber wahr, nach NUR 7 Wochen Sanierungsarbeiten (ursprünglich waren mal 2 Wochen geplant...was mir irgendwie besser gefallen hätte) ist unser Balkon endlich betretbar!!! Ich hatte die Hoffnung fast schon aufgegeben, die lauen (oder sollte ich lieber sagen tropischen) Sommerabende auf dem Balkon zu genießen.

Blick vom Schlafzimmerfenster auf den Balkon
Das Gerüst war noch nicht richtig abgebaut, da schleppte ich schon im Schweiße meines Angesichts Gartenmöbel, Sitzkissen, Windlichter und Blumenkübel auf den Balkon...unter Anfeuerungsrufen der Handwerker wohlgemerkt.


Aber bevor ich mit dem Dekorieren beginnen konnte, musste der Balkon erst Katzensicher gemacht werden. Sieht zwar nicht besonders hübsch aus so ein Katzennetz (hat ein bisschen was von Knastatmosphäre), aber Sicherheit geht dann doch eindeutig vor. Direkt vor unserem Balkon stehen große Bäume in denen immer was los ist...Vögel und Eichhörnchen wechseln sich im herumhopsen zwischen den Blättern ab und meine Katzen hopsen quasi synchron auf dem Balkon umeinander. Und damit die beiden Grazien nicht eines Tages die erste und wahrscheinlich dann auch einzige Flugstunde wahrnehmen, verzichte ich lieber auf eine hübsche Optik und glotze auf ein Netz. 


Der Balkon ist noch nicht perfekt und wird die eine oder andere Umräum- und Umdekorierphase durchmachen bevor ich zufrieden bin, aber vorerst sind wir alle zufrieden und fühlen uns schon wohl in unserer kleinen gemütlichen Oase.

Vroni liebt Webteppiche aller Art...diesen hier hat sich irgendwie besonders ins Herz geschlossen
Aber jetzt zeige ich euch erst mal unser kleines Frischluft-Paradies...

Von der Küche aus kommt man auf den Balkon


Ich liebe unsere Gartenstecker, die ich mal von einem befreundeten Künstler zum Geburtstag bekommen habe.


Abends wird es dann richtig gemütlich, mit einer Menge Windlichtern und Lichterketten kommt romantische Stimmung auf.




Auch mein Beton-Buddha freut sich über ein bisschen Frischluft am frühen Morgen.


Noch erfreuen wir uns an den schönen bunten Blumen. Mal schauen wie lange die Freude halten wird. Da ich leider keinen besonders ausgeprägten grünen Daumen habe, strotzen Pflanzen meiner liebevollen Pflege meist nicht besonders lange. Aber wir haben einen zauberhaften Blumenladen direkt um die Ecke...ich glaube die Floristin hat eine neue Stammkundin gewonnen...




Ein Dankeschön auch an Aperol, die mich bei dieser Aktion unterstützt haben...der Gartentisch ist also quasi von euch ;-)




Wir freuen uns alle tierisch über unseren Balkon und genießen nun den Sommer, in diesem Sinne, Prost!

Eure 





Follow

20. Juli 2015

DIY: Praktisches Schlüsselboard

Kennt ihr das auch? Man kommt nach Hause und knallt seinen Schlüssel irgendwo hin. Die Betonung liegt auf irgendwo! Wenn man dann wieder los will sucht man erst mal seine Schlüssel, weil irgendwo kann ja überall sein...und überall ist in meinem Fall sehr groß...160 qm um genau zu sein. Ich habe mir schon öfters einen Wolf gesucht. Bei mir ist das so: wenn Dinge keinen festen Platz haben, dann verschwinden sie in den Untiefen der Wohnung, da ich sie immer wieder einfach da hin lege, wo gerade Platz ist (komischerweise gibt es bei mir viele Plätze wo gerade Platz ist...).

Also musste Abhilfe geschaffen werden und ich überlegte mir, ich könnte doch mal ein dezent fröhlich buntes Schlüsselboard mit praktischer Ablagefläche für Post & Co. selber bauen...


Also suchte ich mir zunächst mal folgende Materialien zusammen:

Und so habe ich es gemacht:


Am besten lasst ihr euch die Kanthölzer direkt im Baumarkt auf eure Wunschlänge zusägen. Ich habe mich für eine Länge von 30 cm entschieden, da ich gerne 5 Schlüsselbunde aufhängen wollte.
Damit die Löcher für die Schlüsselanhänger auch wirklich gleich tief werden, habe ich mir den Forstnerbohrer bei einer Tiefe von 3 cm mit einem Klebestreifen markiert.


Dann konnte ich schon fröhlich meine fünf Löcher gleichmäßig vorne in das Kantholz bohren.


Zum Aufhängen benutze ich Spiegelbleche. Hierfür bohre ich mir mit einem Forstnerbohrer eine ca. 0,5 cm tiefe Vertiefung auf die Rückseite, dann verschwinden die Bleche in der Vertiefung und stehen nicht blöd ab (ganz schön viel tief in einem Satz).


Ich habe mich für eine dezent bunte Variante meines Schlüsselboards entschieden und grundiere mein Board in Weiß. Hierfür benutze ich meine liebgewonnene Kreidefarbe (ich liebe einfach den pludrigen Look).


Pro Schlüsselbund säge ich mir ein Stück Rundholz in 6 cm Länge zu.


Schnittkanten mit Schleifpapier oder Schleifblock glätten (man will sich ja keinen Splitter einfangen).


Ca. 1 cm von der Kante entfernt bohre ich mir ein kleines Loch (4er Holzbohrer) in das Rundholz, damit ich später den Schlüsselring durchfädeln kann.


Dann die Rundholzstücke in Wunschfarben grundieren. Auch hierfür verwende ich wieder Kreidefarbe, hier hat die Kreidefarbe von Rayher schöne Farbtöne zu bieten.


Dann noch schwups die Spiegelbleche auf der Rückseite anschrauben.


Und zum Schluss den Schlüsselring in das Loch fädeln. Hier ist es manchmal gut eine Zange zur Hilfe zu nehmen.

Und schon ist euer Schlüsselboard fertig und ihr müsst nie wieder eure Schlüssel suchen (sofern ihr euren Schlüsselbund in die Vertiefungen steckt, das ist natürlich Grundvoraussetzung ;-)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen, liebe Grüße


PS: Diese Idee stammt übrigens aus meinem neuen Buch "Glück. Selbstgemacht", das ab August 2015 im Handel erhältlich sein wird :-)



Follow